Was ist eine Geschossflächenzahl (GFZ)?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) gibt das Verhältnis der Geschossfläche aller Vollgeschosse zur Grundstücksfläche an. Sie bestimmt, wie viel insgesamt auf einem Grundstück gebaut werden darf.
Redaktion Grundstücks-Check · Geprüft am 2026-02-19 · Quellen: BauGB, BauNVO, AdV
Was ist die GFZ?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist gemäß § 20 BauNVO (Baunutzungsverordnung) eine der wichtigsten Kennzahlen im Bauplanungsrecht. Sie wird im Bebauungsplan festgesetzt und bestimmt die maximale Bebauungsdichte. In reinen Wohngebieten liegt die GFZ typischerweise zwischen 0,4 und 1,2 (§ 17 BauNVO).
Berechnung
GFZ = Geschossfläche aller Vollgeschosse / Grundstücksfläche
Beispiel: Bei einer GFZ von 0,8 und einer Grundstücksfläche von 500 m² dürfen maximal 400 m² Geschossfläche gebaut werden — z.B. 2 Geschosse à 200 m² oder 4 Geschosse à 100 m².
GFZ und Grundstückswert
Eine höhere GFZ bedeutet mehr baulich nutzbare Fläche und damit einen höheren Grundstückswert. Der Bodenrichtwert bezieht sich auf eine bestimmte GFZ — weicht die tatsächliche GFZ ab, muss der Wert angepasst werden.
Häufige Fragen zu Geschossflächenzahl (GFZ)
Wo finde ich die GFZ für mein Grundstück?
Die GFZ ist im Bebauungsplan festgesetzt und beim Bodenrichtwert als Bezugsgröße angegeben. Über unseren Service werden beide Angaben automatisch mitgeliefert.