Was ist ein Denkmalschutz?
Denkmalschutz ist der staatliche Schutz von Kulturdenkmälern (Baudenkmale, Bodendenkmale). Er beschränkt die Verfügungsfreiheit des Eigentümers zugunsten des Erhalts historischer Substanz.
Redaktion Grundstücks-Check · Geprüft am 2026-02-19 · Quellen: BauGB, BauNVO, AdV
Was bedeutet Denkmalschutz?
Der Denkmalschutz in Deutschland wird nach den jeweiligen Landesdenkmalschutzgesetzen der 16 Bundesländer geregelt. Er dient dem Erhalt von Bau- und Bodendenkmälern.
Auswirkungen auf Grundstückseigentümer
Für denkmalgeschützte Objekte gelten besondere Pflichten: Erhaltungspflicht — der Eigentümer muss das Denkmal instand halten. Genehmigungspflicht — Veränderungen (Umbau, Sanierung, Abriss) bedürfen einer denkmalrechtlichen Genehmigung. Veräußerungspflicht — bei Verkauf muss die Denkmalbehörde ggf. informiert werden.
Steuervorteile
Im Gegenzug bieten denkmalgeschützte Immobilien erhebliche Steuervorteile: Sanierungskosten können nach §§ 7h, 7i, 10f, 11a, 11b EStG erhöht abgeschrieben werden.
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Häufige Fragen zu Denkmalschutz
Wie erkenne ich, ob ein Gebäude unter Denkmalschutz steht?
Denkmallisten werden von den unteren Denkmalbehörden (Kreise, kreisfreie Städte) geführt und sind oft online einsehbar. Über unseren Premium-Service prüfen wir den Denkmalschutzstatus automatisch.