Was ist ein Katasteramt?
Das Katasteramt (auch Vermessungsamt) ist die Behörde, die das Liegenschaftskataster führt und für die amtliche Vermessung von Grundstücken zuständig ist.
Redaktion Grundstücks-Check · Geprüft am 2026-02-19 · Quellen: BauGB, BauNVO, AdV
Was macht das Katasteramt?
Das Katasteramt — je nach Bundesland auch Vermessungsamt, Amt für Bodenmanagement oder Landratsamt (Abt. Vermessung) genannt — ist für die Führung des Liegenschaftskatasters zuständig.
Aufgaben des Katasteramts
Zu den Aufgaben gehören: Fortführung des Liegenschaftskatasters (ALKIS), Amtliche Vermessungen (Grenzfeststellungen, Teilungsvermessungen), Auskunft aus dem Kataster (Flurkarten, Flurstücksnachweise) und die Bereitstellung von Geobasisdaten.
Katasteramt vs. Grundbuchamt
Das Katasteramt verwaltet die katasterrechtlichen Daten (Lage, Grenzen, Fläche). Das Grundbuchamt verwaltet die grundbuchrechtlichen Daten (Eigentum, Belastungen). Beide Systeme sind miteinander verknüpft.
Häufige Fragen zu Katasteramt
Wie heißt das Katasteramt in meinem Bundesland?
Die Bezeichnung variiert: Vermessungsamt (Bayern, Sachsen), Amt für Bodenmanagement (Hessen), Kataster- und Vermessungsamt (Brandenburg), oder Kreisvermessungsamt. Die Funktion ist überall gleich.
Was kostet eine Auskunft beim Katasteramt?
Die Gebühren variieren nach Bundesland und Art der Auskunft. Eine einfache Flurkarte kostet ca. 15-50 Euro, eine Grenzbescheinigung deutlich mehr.
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